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Audiovalve Assistent 100

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Produktinformationen "Audiovalve Assistent 100"

Audiovalve Assistent 100

Wer anstelle von Prometheus Monoblöcken eher nach einem Vollverstärker für sein Rack schaut, ist mit dem Assistent 100 – Mark 2 bestes bedient. Assistent 100 besitzt zwei Mono – Kanäle von Prometheus in einem Gehäuse und hat in der Szene den Namen “Männerverstärker” – weil, es braucht schon zwei Mann um ihn zu handeln.

Aber zunächst nun zur Geschichte, warum ein Update für Assistent 100 angesagt war. Bereits im Jahr 2000 hatte ich nach langer Arbeit endlich die 6C33 mit je 2 Röhren pro Kanal – also 4 davon i einen Stereo – Vollverstärker verplant – in Push Pull Schaltung. Auch das war schon eine Herausforderung, sollten doch am Ende wenigstens pro Kanal 80 Watt zur Verfügung stehen. Gesagt getan waren es am Ende an einer Last von 8 ohm ca. 25 Volt am Ausgang des Übertragers. Soweit so gut. Aber die Bilanz im Hinblick auf die Verleistung liess mich schon die Stirn runzeln. Da war dann zum einen die Heizleistung der 4 x 6C33, die allein schon 200 Watt verbließ und hinzu kamen noch in Class A Betrieb 200 Watt Anodenverlustleistung – macht in der Summe mind.  400 Watt und das alles von Grund auf ohne zunächst einen einzigen Ton im Lautsprecher. Im weiteren Verlauf des Vertriebes des Vollverstärkers stellte sich heraus, dass die 6C33 ausgesprochen kapriziös ist.

Mehr als 200 Volt an der an der Anode vertrug sie ohnehin nicht und wenn dann die Anoden durch den Übertrager noch mit Signalspannung beaufschlagt wurden, war Feierabend und die Röhre im Eimer. Das war dann die Situation bei 80 bis 100 Watt Ausgangsleistung pro Kanal. Besser wurde die Situation nur, wenn man den Signalpegel reduzierte, dann aber war man bei 30 Watt – und das bei dem Aufwand. So hatte das Konzept also keine Zukunft, dass musste ich hier an dieser Stelle schweren Herzens erkennen.  Einen 2 x 30 Watt Verstärker kann man auch mit weniger Aufwand genau so gut entwickeln.

So beschloß ich über die Jahre die Einstellung des Produktes. Hatte ich doch unendlich viel Zeit “verbrannt” mit der Konstruktion und einer tollen Leiterplatte, damit man mehr als einen Verstärker davon bauen konnte. Bei handverdrahteten Geräten ist der Nachbau eine einzige Quälerei. Im Fazit muss ich feststellen, dass die Röhre nur für das geeignet ist, wofür sie gemacht wurde, nämlich als Längsregler in Netzteilen, dort gibt es keine Spannungzunahme auf der Anode, die letztlich immer den Tod der Röhre verursachte. Das war dann schon eine sehr bittere Erfahrung. Und das bezieht sich sowohl auf PP wie auch SE Konzepte, lasst einfach die Finger von diesem Teil, ihr werdet schnell den Spass daran verlieren. Ich habe noch ca. 100 Leiterplatten an Lager, wer interessiert ist, kann ja mal anfragen und einen Verstärker mit reduzeirter Leistung damit probieren – und meine Schaltung auf Platine brummt auch nicht – wie alle meine Verstärker nicht brummen!

Genug der Worte über vergangenes, wenden wir uns wieder des aktuellen Models zu. Auch hier gab es am Anfang der Entwicklung mit der GU50 einiges zu beobachten. Diese Röhre mochte nicht die in den Datenblättern angegebenen max. Werte von z.B. der Anodenspannung. Diese ist auf die sicheren Wert von 650 VDC eingerichtet. Beiden Röhren spendierten wir wie immer an den Endröhren je einen vollautomatischen Bias – Schaltkreis. Bin ich froh, dass wir von AudioValve diese Kontruktion besitzen, die das selbstständige Einrichen des optimalen Anoden – Ruhestromes vollständig allein vollzieht. Ich frage mich wirklich, wie der Wettbewerb glaubt ohne diese Vorrichtung zukunftsträchtig verkaufen zu können ??!!

Auch bei der Wahl Sockel für diese Röhre, muss man den richtig Griff tun, sonst rächt sich das. In den ersten Mustern hatten wir China – Sockel aus Keramik drin, die zu Glasbruch der GU 50 führte, weil die mechanische Vorspannung auf die Kontakte zu groß war. Diese Sockel gehören in den Müll. Wir fanden dann den Original Sockel in der Ukraine für die Röhre und seit dem waren die Probleme vorbei. Toll an diesem Sockel ist auch, dass er die Röhre gegen herausnehmen ( heraus fallen ) sichert. Der Sockel “wehrt” sich, die Röhre wieder her zu geben – gut gemacht !

Die Leiterplatte ist wie immer aus einem Guß. Endstufe, Vorstufe, Netzteil und alle anderen erforderlichen Komponenten, alles gemeinsam auf einer wie immer perfekt gerouteten Leiterplatte. Es sind dann nur noch einige wenige Drähte zu ziehen, zum Netztrafo und Übertrager und fertig ist ein Super – Vollverstärker mit 2 x 80 Watt. Auch diese Leiterplatte stelle ich gern interessierten Usern zu Verfügung – gegen Gebühr. Die beiden Steuergitter der Endröhren eines Kanals werden aus 12AU7 gespeist. Es ist im Prinzip der gleiche Treiber zu Grunde gelegt, wie der, den wir im Assistent 50 verwenden. Dieser Treiber erfreut sich seit über 20 Jahren großer Beliebtheit bei den Usern von Assistent 30 und 50.

Es gibt an den Biasregler LED`s, die die intakte Funktion der Endröhren signalisieren. Sind sie aus, ist alles Bestens und die Regelung arbeitet. Leuchtet eine von Ihnen, muss an dem betreffenden Platz die Röhre getauscht werden. Und wie der Assistent 100 – Mark II klingt ? Die GU50 ist eine Audio Röhre durch und durch. Sie ist preiswert zu bekommen, benötigt in unserem Konzept keine Selektion, weil der Autobias alles selbstständig arrangiert. Ok, auch diese Röhre sucht Ihren Meister, der weiss mit Ihr umzugehen. Aber sie bietet aufgrund ihrer ursprünglich angedachten Verwendung eine ganz andere Basis für ein erfolgsversprechendes Konzept, als die 6C33 – von daher alle Dauem hoch.

Die  Verlustleistung des Verstärkers ist gegenüber dem “Teil” mit der 6C33 auf die Häfte gesunken – allerdings ist das Gewicht das gleiche geblieben, ich hoffe das ist jetzt kein Manko für Euch ;-). Der Assistent 100 ist ähnlich wie sein kleiner Bruder Assistent 50 über eine FB zu bedienen und auch vorkonfiguriert für die Nachrüstung mit unserem DAC. Auf der Rückseite befinden sich neben 5 x RCA Eingängen auch 2 Eingänge für XLR Kabel. Daneben angeordnet sind die LS – Terminals. Es gibt auch einen TAB-REC, der das Signal der angewählten Quelle durchschleift.

Unser Logo ist auf der Frontscheibe eingelasert und illumininiert. Die Wunschfarbe der LED Beleuchtung ist bei Bestellung anzugeben. Ansonsten ist das Produkt einfach zu bedienen. Auf der Rückseite befindet sich noch der Haupt – Netzschalter, der dann auf ON stehen muss, wenn man das Gerät über die FB einschalten möchte, diese hat nämlich sonst keinen Strom. Links auf der Front befindet sich noch die Anzeige für die gewähltenEingang. Ist der Verstärker im “Operate Mode”, leuchtet die LED der gewählten Quelle, während der MUTE Funktion blinkt diese LED und im STAND BY Mode sind alle Quellen LED aus. Viel Spass mit Assistent – 100 Mark 2 wünscht das Team AudioValve

Technische Daten

  • Leistungsaufnahme: zwischen 200 – 350 Watt max., “stand – by” mode: 50 Watt
  • power output: 2 x 80 w sinus wave – 1khz
  • distortion 1khz / 8 ohm:
    • 2 watt – 0,06 %
    • 10 watt – 0,06%
    • 50 watt – 0,15 %
    • 80 watt – 0,25 % !!!
  • bandwide: – 1db / 45 khz, -3 db / 5 hz up to 60 khz
  • damping: 8 ohm load – 6
  • s/n – ratio: better 80 db
Folgende Infos zum Hersteller sind verfübar...... mehr
Audiovalve

Audiovalve

Helmut Becker wurde 1953 in Hessen ( Germany ) geboren und ging auch dort zur Schule. Vater und Mutter führten ein kleines Elektrogeschäft und so kam Becker schon als Kind tagtäglich mit Technik in Berührung. Dieser Umstand sollte für seinen späteren Lebensweg richtungsweisend werden. Schon im alter von 12 Jahren bastelte Becker im TV Shop seines Vaters an Röhren Fernsehern, “schlachtete” sie aus und setzte sich mit ihrer Technik auseinander.
In dieser Zeit entwickelte sich seine Liebe zur Röhre und allem was sie umgab und hielt in auch ein Leben lang gefangen. Nach der Schule folgte die Ausbildung zum Fernsehtechniker, beim Militär die Ausbildung zum Radar Techniker mit Auszeichung, wo er unter anderem auch die “großen Röhren”, wie z.b. Magnetron, Tyratron und Klyston verstehen und anzuwenden lernte. Im Anschluss daran absolvierte er ein Studium der Nachrichten – Technik mit Auszeichnung, entwickelte Klimawarngeräte und kam 1979 zur Medizin Technik.
Hier arbeitete er in erster Linie an der Entwicklung von Coagulometern für die hämatologischen Laboratorien an Kliniken. Getrieben von großer Neugier und unendlichem Fleiß konnte er schon nach kurzer Zeit der Einarbeitung mit serienreifen Neuentwicklungen punkten und avancierte binnen kurzer Zeit zum Entwicklungsleiter. Zahlreiche bahnbrechende Ideen und Produkte stammen aus dem kreativen Kopf Becker`s. Die Ergebnisse dieser Arbeit sind durch zahlreiche Patente manifestiert und revolutionierten die Analysetechnik bei der Erfassung der Gerinnungszeiten in allen Kiniken Europa`s fundamental.


Das besondere dieser Entwicklungen war die weitaus genauere und exaktere Bestimmung der Blutgerinnungzeit bei vielen Gerinnungstests. Diese Analyse Methoden und Geräte Geräte konnten sich in Folge bei der WHO ( World Health Organization ) als überlebenswichtige Standard – und Referenz Produkte etablieren und finden bis heute Anwendung. In seinem Lebenswerk spiegelt sich die Persönlichkeit eines hochbegabten, visionären und hartnäckigen Technikers und Erfinders wider.
Als wäre damit das Pensum an Arbeit und Erfolg nicht schon komplett erfüllt, wollte Becker auch im Bereich der Entwicklung von Audio – Röhrenverstärkern neue Zeichen setzen. So kam ihm die Idee, aus bewährten belastbaren Fernsehröhren für TV Empfänger neue Konzepte zu entwickeln und der RKV wurde 1982 sein erstes patentiertes Projekt. Seine gesamte Freizeit widmete er der Entwicklung und Verwirklichung spezieller audiophile Produkte in Röhren und Halbleitertechnik und begann im Jahr der Gründung 1980 mit dem Design des RKV.
Die Grundlagen dieser Schaltungsidee finden bis heute im RKV 2 und RKV 3 Anwendung und sind einzigartige Maßstäbe für audiophile tube amplifier OTL Konzepte. Es folgten noch viele weitere extravagante Entwicklungen im Verstärker Sektor, die allesamt die besonders unortodoxe und begabte Handschrift eines genialen Engineers tragen.
Oft bediente sich dabei Becker technischer Symbiosen aus mehreren Generationen der Elektrotechnik und Elektronik. Heute ist Becker über 60 Jahre alt und blickt auf ein fundamentales umfangreiches Wissen und Lebenswerk zurück, dass bis in die Anfänge der Röhrentechnik zurück reicht.
Und eines können Sie uns Glauben, vieles von dem was unsere Väter schon kannten war weitaus besser als dass, was man Ihnen heute als technischen Fortschritt verkaufen möchte, weil nur noch der Profit der Industrie im Mittelpunkt steht.
Warum, so werden Sie fragen, geht Becker nicht langsam in den den verdienten Ruhestand ? Nun, die Antwort ist einfach. Ab diesem Tage wäre die Welt der Audio – Szene um ein bedeutsames etabliertes Stück musikalischer High End Technik Made in Germany und Geschichte ärmer.

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